Freitag, 27. Dezember 2013

Christmas: The American Way

"Schöne Bescherung", wer kennt diesen Film nicht? Ich erinnere mich noch wie wir diesen Film früher auf... Achtung: Videokassette!.. aufgenommen hatten und zur Weihnachtszeit geschaut haben. Damals dachte ich mir nur: Wie feiern die denn da bitte Weihnachten? Bescherung am 25.? Morgens? Für mich völlig absurd. Zu dem Zeitpunkt habe ich aber natürlich noch nicht geahnt, dass ich irgendwann selbst genau so mein Weihnachten verbringen werde! Aber ich kann euch beruhigen: Wir haben zwar den Film geschaut, aber bei uns lief es nicht so chaotisch ab!
 Dieses Jahr sind Danas Eltern über Weihnachten & Neujahr aus Florida zu Besuch. Zwar skypen wir oft mit ihnen, aber trotzdem haben sich alle, vor allem die Kleine, riesig gefreut sie
endlich wiederzusehen.

Im Laufe der letzten Wochen haben sich schon unendlich viele Geschenke von Verwandten aus anderen Staaten unter unserem 4,5m hohen Weihnachtsbaum angesammelt. Zusammen mit denen von uns sah es um den Baum an Heiligabend dann so aus: 
Um den kompletten Baum herum liegen Geschenke! An dieser Stelle möchte ich nochmal zwei Sachen betonen. Erstens: In dieser Familie gibt es nur ein Kind. Und zweitens: In der Nacht vom 24. auf den 25. kommt ja Santa Claus, d.h.: Die Geschenke von ihm sind auf dem Bild noch gar nicht drauf... In dieser Familie wird halt sehr viel Wert auf Geschenke gelegt! 
An sich ist der 24. aber ein ganz normaler Tag für alle, was für mich natürlich total ungewohnt war. Wir haben abends schön zusammen gegessen. Es gab Schinken mit einer Nelken-Zucker-Kruste und Kartoffelgratin. Richtig lecker! Nach dem Essen wurde Reilly dann immer aufgeregter, weil sie ja wusste, dass Santa heute Nacht kommen wird. Wir haben dann noch die Kekse und das Glas Milch für ihn bereitgestellt und sind ins Bett gegangen. 
Am nächsten Morgen wurde ich dann um kurz nach Acht von einer total aufgedrehten und aufgeregten Reilly mit den Worten: "Santa Claus war hier!", geweckt. So süß wie sie sich gefreut hat. Die ganze Familie im Schlafanzug, ungeduscht und ungewaschen: Los gehts mit der Bescherung. Es war wirklich total niedlich wie Reilly sich über alles gefreut hat.So sind mehrere Stunden vergangen, bis wir um 12 Uhr eine kleine Frühstückspause gemacht haben. Mehr als 20 Minuten konnte Reilly es aber wirklich nicht aushalten, die Neugierde war dann doch zu groß. Mit der Zeit nahm dann leider ihre Euphorie etwas ab & das mit dem Bedanken müssen wir auch nochmal was üben. Ich denke, dass sie einfach total überfordert war, bei den vielen tollen Geschenken. Ich bin natürlich auch nicht leer ausgegangen, sondern hab ganz viele tolle Geschenke bekommen über die ich mich riesig gefreut habe! Um 16:00 Uhr waren wir dann fertig mit Geschenke auspacken. Und das Wohnzimmer war nicht mehr wiederzuerkennen, ein riesen Chaos:




Nachdem sich alle was frisch gemacht haben, war es endlich Zeit fürs Abendessen. Wir hatten zwar nicht das traditionellste Amerikanische Dinner, dafür sei es wohl hier in Alaska sehr beliebt. Geräuchertes Steak und Krebs. Ich bin ja eigentlich nicht so der Fisch- und Meeresfrüchtefan, aber ich muss zugeben, dass es echt ziemlich lecker war!











                                   Oma und Opa sind die Besten!





Unter 4,5m hoher Weihnachtsbaum!

So ist ein wunderbarer Tag zu Ende gegangen. Ich kann gar nicht oft genug sagen, wie glücklich ich in meiner Gastfamilie bin. Ich weiß, dass es nicht selbstverständlich ist, dass man so toll aufgenommen wird, deswegen weiß ich das sehr zu schätzen. Ich hoffe ihr hattet alle ein genauso schönes Weihnachtsfest wie ich!...auch wenn das Wetter in Deutschland mal wieder nicht so richtig mitgespielt hat. Hier war wieder ein traumhafter Tag:
Denali in der Ferne.
Euch allen einen guten Rutsch und bis nächstes Jahr!


Montag, 16. Dezember 2013

I just love Alaska!



 Letztes Wochenende hat es einen richig dicken Schneefall gegeben, so ca. 70-100cm Neuschnee! Ich war ja vorher schon von der Landschaft fasziniert und dachte, dass es eigentlich nicht schöner werden kann. Da hab ich mich aber ganz schön geirrt. Mit dem ganzen Schnee obendrauf ist es einfach noch um vieles schöner! Wenn dann auch noch so wie heute die Sonne scheint, ist es einfach perfekt!





 So einen wunderschönen Tag will man dann natürlich draußen verbringen! Also hab ich mir die Kleine und den Hund geschnappt und wir sind dick angezogen was in der Nachbarschaft spazieren gegangen. Auch wenn ich diesen Ausblick jeden Tag genießen darf, ist es immer wieder aufs neue schön!
Reilly & Indi




Schön dick eingepackt! Heute waren es -18°C,da gefrieren einem auch schonmal die Haare!

Samstag, 7. Dezember 2013

Pilots4Kids


 Es gibt doch nichts schöneres, als Kinder glücklich zu sehen!
Vor ein paar Jahren wurde die Wohltätigkeitsorganisation Pilots4Kids ins Leben gerufen. Und wie ihr alle wisst, ist meine liebe Gastmutter ja Pilotin bei UPS. Damals noch von NorthWest Airlines geführt, hat UPS das Programm dann später übernommen. Es unterstützt minderbemittelte Kinder während der Weihnachtszeit und organisiert einmal im Jahr ein Treffen, wo alle Kinder zusammenkommen und einfach unbekümmert einen schönen Abend verbringen können. Die Piloten und deren Partner schaffen das zusammen mit vielen anderen fleißigen Helfern fast mühelos. Ich habe selten so viele lachende Kinder auf einmal gesehen! Und es waren tatsächlich an die 400 Kinder...
Sei es bei lustigen Spielen in der Turnhalle oder bei Santa Claus auf dem Schoß, am Zuckerwattestand oder beim Fotoshooting in Uniform mit den Piloten, die Kids hatte einfach den größten Spaß! Alle haben ein paar kleine Geschenke und selbstgebackene Plätzchen bekommen.










Die Foto-Station war auf jeden Fall der meistbesuchte Ort! Die Bilder werden später kostenlos in den Schulen ausgedruckt verteilt. Ich habe den Kindern geholfen ihre Uniformen an- und auszuziehen. Im Laufe des Abends kriegt man da so einige Familien zu sehen. Manche haben wirklich eine sehr traurige Geschichte. Der Großteil der Eltern war so stolz und wirklich sehr sehr dankbar für alles. Was mir nach relativ kurzer Zeit aber aufgefallen ist: Fast alle Eltern kamen dazu und haben selbst Bilder gemacht... mit ihrem iPhone. Ungelogen: Jeder hatte ein iPhone! Da läuft doch irgendwas schief, die Prioritäten sollten doch eigentlich wo anders liegen...
 


Ich wollte natürlich auch ein Foto mit "meiner" Pilotin!



Hier haben wir das ganze Team versammelt! Es sind nicht nur Danas Arbeitskollegen, sondern auch ihre Freunde. Ich verbringe jetzt also viel Zeit mit Piloten. Alles sind so nett zu mir und haben mich ganz herzlich aufgenommen. Ich habe wirklich den größten Respekt vor dem was sie mit den Kindern machen, es sollte definitiv mehr solche Aktionen geben. Man kann sich nur schwer vorstelle, wie viel den Kleinen das alles bedeutet. Der Satz, den ich am meisten gehört habe, war auf jeden Fall: "Ich will später auch Pilot werden!"
























Wir haben den Abend alle zusammen gemütlich in einer Bar ausklingen lassen und sind alle zu dem Entschluss gekommen, dass es wiedermal ein super erfolgreiches Jahr für Pilots4Kids war und dass es nächstes Jahr zu 100% wieder stattfinden wird!



                  Zum Schluss noch ein kleiner Weihnachtsgruß von meinem kleinen Rentier ;-)





Samstag, 30. November 2013

Thanksgiving

Hallo!
Lange nichts mehr gehört von mir, ich weiß. So langsam kehrt der Alltag ein und ich muss doch tatsächlich manchmal arbeiten. Nichtsdestotrotz will ich euch ein bisschen von letzter Woche berichten, es stand nämlich ein großes Ereignis ins Haus: Thanksgiving!

Kurze Erklärung: Thanksgiving ist in den Staaten DAS große Familienfest des Jahres und wird jedes Jahr am vierten Donnerstag im November gefeiert. Da es ja eine Art Erntedankfest ist, steht das Essen natürlich im Mittelpunkt. Tradtitionell gibt es einen Truthahn mit Beilagen wie Süßkartoffeln und zum Nachtisch Apfel- und Kürbiskuchen. Amerikanische Familien nutzen diesen Feirtag um zusammenzukommen und Zeit miteinander zu verbringen, auch wenn man weit voneinander weg wohnt. 

Mein erstes Thanksgiving: Da sowohl meine Gasteltern, sowie auch viele ihrer Freunde, aus beruflichen Gründen hier nach Alaska gekommen sind, leben ihre Familien überall in den Lower 48 verteilt. Anstatt den Feiertag alleine zu verbringen, trifft sich diese Gruppe von 45 Leuten seit einigen Jahren um Thanksgiving mit den Freunden zu verbringen. Das hieß also für mich: Ich geh zu einer Feier mit 45 Leuten, von denen ich vielleicht fünf kenne. Wer mich kennt weiß wie ich mich da gefühlt habe, ich war mega nervös! Bevor ich euch aber erzähle wie der Abend verlaufen ist, möchte ich doch noch kurz auf die Essensvorbereitung hinweisen.
Der Plan ist immer, dass die Gastgeber, Terry&Jeff, die Truthähne machen und die Gäste sind für Beilagen und Nachtisch verantwortlich. Dana sollte einen Apfelkuchen und eine Rohkostplatte machen... Aber natürlich nicht irgendeine Rohkostplatte. Am Ende soll das Gemüse so drapiert sein, dass es die Form eines Truthahns hat. Nach ca. drei Stunden schnibbeln und drapieren war das Meisterwerk dann fertig. Jetzt mussten wir nur noch beten, dass er die Autofahrt überlebt. Der Apfelkuchen war im Gegensatz dazu das reinste Kinderspiel.
Bei Terry's angekommen (zum Glück mit einem heilgebliebenen Veggie-Truthahn) wurde es dann ernst für mich. Ich kannte nur die Gastgeber & ihr Au Pair und ein weiteres Ehepaar. Dana hat mich allen ganz lieb vorgestellt und ich hab mir wirklich die größte Mühe gegeben mir alle Namen zu merken. Hat leider nicht so geklappt. Im Nachhinein frag ich mich nur, warum ich so aufgeregt war. Alle waren so nett zu mir, sind zu mir zum reden gekommen und haben mich in ihre Gespräche eingebunden. Unter sich reden alle fast nur übers Fliegen, da glaub ich so gut wie jeder Anwesende  Pilot ist. Deswegen waren viele auch schon in Deutschland und alle wollten mich von ihren Deutschkenntnissen überzeugen. Es ist so lustig wie sie manche Sachen ausprechen.
Nach dem leckeren Essen konnte ich mich leider kaum noch bewegen so satt war ich, es hat einfach alles so lecker geschmeckt! Ich hab mich also aufs Sofa gesetzt, wo ein paar von den Männern Football geguckt haben. Als sie rausfanden, dass ich leider gar keinen Plan von dieser Sportart habe, habe ich erstmal einen Vortrag über alle möglichen Regeln, Strategien, Mannschaften, Lieblingsspieler und so weiter bekommen. In der Theoriebin ich jetzt fit fürs Spiel.
Später am Abend wurden die Kinder immer unruhiger, es war also Zeit zu gehen. Sehr schade, ich wäre nämlich gerne noch länger geblieben. Ich hatte einen echt schönen Abend, hab viele nette Leute kennengelernt & konnte wieder was von der Amerikanischen Kultur miterleben!

Samstag, 23. November 2013

Hilltop Ski Area

Hallo zusammen!



Heute war ein suuuuuper Tag. Gabby, eine von den anderen Au Pairs, hat mich gefragt ob ich nicht mit ihr zum Season Opening von Hilltop kommen will. Da hab ich natürlich nicht nein gesagt! Hilltop ist eine kleine Ski Area mit einem Sessellift und vier Pisten. Nicht sehr groß, dafür aber mitten in der Stadt und somit schnell zu erreichen, nur 10 min. mit dem Auto. Lebendig oben angekommen (der Lift hat einfach keine Bügel) kann man erstmal einen wunderschönen Blick über die gesamte Stadt genießen. Obwohl in den letzten Wochen noch nicht viel Schnee gefallen ist, war auf jeden Fall genug vorhanden und ich kann sagen: gute Pistenverhältnisse! (...gell Papi:-P) 


So haben wir beide uns also den ganzen Tag auf der Piste ausgepowert.
Am späten Nachmittag wurden wir dafür mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt. Als es dann dunkel wurde sind wir im Flutlicht gefahren und der Ausblick auf die leuchtende Stadt wurde immer besser. Hier werde ich auf jeden Fall diesen Winter noch öfters hinkommen! Nächstes Wochenende wollen wir vielleicht nach Alyeska, das ist ein großes Skigebiet & auch nur 40 min. von hier entfernt. Besser gehts doch gar nicht!

Donnerstag, 21. November 2013

Anchorage Museum

Da ich ja nun in Alaska lebe und zugegebenermaßen recht wenig über diesen Staat weiß, dachte ich mir, dass es doch gar nicht so eine schlechte Idee wäre, mal das Museum in Anchorage zu besuchen. Also hab ich mich ganz neugierig auf den Weg gemacht um mehr über dieses schöne Land und seine Geschichte zu erfahren. Mit einer 3-jährigen im Schlepptau gestaltet sich die Sache allerdings etwas schwierig. So blieb mir leider nur wenig Zeit zu lesen und wir haben letztendlich mehr Zeit bei den Gemälden und der Lernen&Entdecken-Ecke für Kinder verbracht, als in der eigentlichen Austellung. Deswegen kann ich euch leider gar nicht so wirklich belehren, bei Wikipedia seid ihr wahrscheinlich besser aufgehoben. Ich habe mir aber fest vorgenommen auf jeden Fall nochmal in das Museum zu gehen, dann aber mit mehr Zeit!

video


Als erstes seht ihr mich in Zeitlupe und zurückspulend bei einem eleganten Sprung. Ich hoffe die Video Qualität ist einigermaßen akzeptabel ;-)




Es gab eine Austellung über Schuhe. Einfach unglaublich was die Menschen sich vor weiß nicht wie vielen hundert von Jahren sich schon ausgedacht haben, um ihre Füße  warm zu halten.  







 



Auf dem Bild kommt die Größe von diesem Tier leider nicht ansatzweise rüber... Von so einem will ich ganz sicher nicht überrascht werden!  Neben dem Bär waren auch noch andere Tiere ausgestellt. Außerdem gab es noch einen Mammutstoßzahn, der locker so groß war wie ich. Schwer zu glauben, dass hier tatsächlich mal so riesige Tiere gelebt haben!








                                                                                     



Ein Originalgetreues Stück der Trans-Alaska-Pipeline.Diese Pipeline befördert das Öl aus Prudhoe-Bay (N) nach Valdez (S) auf einer Strecke von fast 1300 km. Ein gigantischer Eingriff in die Natur.










Und nun kurz zur Kunst:
Wenns zum Malen und Zeichnen kommt bin ich leider nicht so begabt, deswegen bin ich von Kunst recht schnell fasziniert, weil es für mich einfach so unmöglich ist. Hier meine beiden Lieblingsbilder:



Ein Gemälde von Denali, würde ich mir sofort aufhängen!

                                                           Lernen&Entdecken-Ecke


Heißer Arsch...
Reilly hat sich an den Riesenseifenblasen versucht.
Mein wahres Gesicht..







Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Museum wirklich gut gefallen hat (Und das sag ich nicht bei vielen Museen)! Am faszinierensten fand ich die Austellung über Kleidung und Lebensform der Urbevölkerung, es ist mir absolut schleierhaft wie sie schon damals die ganzen Werkzeuge und Hütten gemacht haben. In dieser Austellung durfte ich leider keine Bilder machen, aber ihr könnt mir glauben, dass es wirklich toll anzusehen war. Ich lebe wirklich in der Hoffnung, dass ich nochmal die Chance habe das Museum zu besuchen.

Bis die Tage,
Melina :-*
































Sonntag, 17. November 2013

Flattop Mountain


Heute hieß es: raus in die Natur!
Freunde von Dana haben auch ein Au Pair, sie kommt ebenfalls aus Deutschland, ist aber schon zwei Jahre hier und hat jetzt ein Visum für fünf Jahre zum Studieren bekommen. Wir haben uns mit ihr und ihren beiden Kindern hier zum Lunch getroffen und sind dann alle zusammen zum Flattop Mountain gefahren, um dort was Zeit draußen zu verbringen. Der Ausblick war einfach fantastisch, die Weite & Großzügigkeit der Landschaft kann man nur so schlecht beschreiben und es kommt auf den Bildern nicht ansatzweise rüber. Im Moment liegt zwar noch nicht so viel Schnee, aber ich sag euch: Es ist saukalt! Ich hab meine Handschuhe für gefühlt 10 Sekunden ausgezogen damit ich ein Bild machen kann und danach hab ich sie schon gar nicht mehr gespürt. Als wir dann auch noch aus der Sonne gegangen sind und es windig wurde, waren meine Füße und Hände entgültig kurz davor abzufallen. Aber... es waren ja nur -14 Grad. Mir wurde gesagt, das sei gar nichts. So langsam krieg ich ein bisschen Angst vor dem richtigen Winter, der ja jetzt vor der Tür steht!
Hab endlich einen Hund!!
  
Wir sind später noch was durch die Gegend gefahren, weil Dana mir ein paar Sachen in der Stadt zeigen wollte. Auf dem Heimweg konnten wir wieder mal einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten. Der Berg, den man auf dem Bild hier in der Ferne sehen kann, ist doch tatsächlich ein Vulkan. Er ist vor zwei Jahren meine ich sogar ausgebrochen und es war alles voller Asche. An klaren Tagen kann man wohl auch manchmal den Rauch aufsteigen sehen. Seltsam irgendwie...



Ich hoffe euch gefallen die Bilder und ihr werdet ein bisschen neidisch, weil es so schön hier ist ;-)
Morgen ist Dana arbeiten und ich habe meinen ersten richtigen Arbeitstag mit Reilly, bin gespannt wie das so klappt. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!
Gute Nacht :-*

Samstag, 16. November 2013

Only in America...

Ich kann stolz auf mich sein, bisher hab ich es geschafft jeden Tag einen Post hochzuladen, wuuhuuu! Ich hoffe das bleibt so...

Reilly's excited for Christmas!
Heute Nachmittag haben wir uns entschieden in die Stadt zu fahren, weil Dana noch ein paar Sachen erledigen musste. Wir waren wieder in zwei dieser Läden, wo man einfach alles bekommt: Fred Meyers und Lowes, wobei letzter eher auf Sachen rund ums Haus spezialisiert ist. Alle Läden haben sich schon völlig auf Weihnachten konzentriert und dabei fällt mir wieder auf: Es gibt nichts, was es nicht gibt! Riesiger Hello Kitty Weihnachtsbaumschmuck, künstliche Christbäume in allen Farben und Formen und mit Glitzer oder mit Kunstschnee oder schon fertig geschmückt, oder alles zusammen. Am besten fand ich aber die ganzen aufblasbaren Santas, Rentiere, Pinguine und Palmen (ja, auch Palmen kann man weihnachtlich schmücken). Ich darf natürlich nicht die aufblasbaren UND hüpfenden Schneemänner vergessen. Für mich ist das alles eher Ramsch, aber die Leute hier fahren total drauf ab und wollen wissen wer in seinem Vorgarten mehr dieser Figuren aufstellen kann, so dass man ihr Haus eigentlich gar nicht mehr sieht. Bin gepannt, inwiefern wir das hier am Haus machen..

Das Kino-Restaurant-Dings
Nachdem ich diese grellen Eindrücke langsam verarbeitet habe, sind wir weiter ins Kino gefahren. Aber wenn ihr denkt, dass ich das ja von zu Hause kenne, habt ihr euch getäuscht. Das Kino, in dem wir waren, ist gleichzeitig ein Restaurant. Man sitzt also in einem normalen Kinosaal mit normal Kinostühlen...und hat noch einen Tisch vor sich. Wenn man bestellt hat, wird einem das Essen an den Tisch gebracht und man kann es zusammen mit dem Film genießen. Sowas brauchen wir auf jeden Fall in Deutschland! Wir haben uns Smurfs 2 (Schlümpfe 2) angeschaut. Ich sollte öfter in Kinderfilme gehen, die sind einfach so süß gemacht und leicht zu schauen. Das Happy End hat mich empfindsames Etwas natürlich wieder total bewegt, so wie es generell jeder Film tut, das Flennen konnte ich mir aber noch so gerade verdrücken, die Blöße wollte ich mir dann doch nicht geben.
 



Vom Kino aus sind wir weiter zu einem kleinen Café gefahren, wo es sog. "Drinking Chocolate" gibt. Ich mein...ich kannte die Übersetzung, aber ich hätte irgendwie nicht gedacht, dass man tatsächlich einfach Schokolade trinkt. War aber so.Die Verkäuferin konnte kaum glauben, dass ich es nicht kannte...und nachdem ich es probiert habe, dachte ich mir auch warum es sowas bei uns nicht gibt. Eine Tasse Schokolade, bitte! ...Only in America. Aber es ist wahrscheinlich besser, wenn ich sowas nicht all zu oft in die Hände kriege...

Einfach göttlich...

Davon mal abgesehen hat sich Anchorage wettertechnisch heute endlich mal von einer besseren Seite gezeigt. Es war zwar kalt (um die -6°C), aber dafür schien die Sonne und der Himmel war schön blau. Da weiß man gar nicht ob man über die Küste hinaus gucken soll um Denali in der Ferne zu sichten oder einfach in die weißen Berge oberhalb der Stadt. Auf dem Weg nach Hause hatten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang und konnten gleichzeitig beobachten, wie der Mond über die Berge klettert. Ich glaube von der Natur hier werde ich gar nie genug kriegen, so faszinierend und ich wünschte ich könnte was davon mit nach Hause bringen und euch zeigen! Morgen gibts auf jeden Fall mehr Bilder von der Umgebung, wir gehen nämlich höchstwahrscheinlich was in die Berge spazieren.

 Bis Morgen dann :-*


Freitag, 15. November 2013

Erste Eindrücke

Hallo ihr Lieben,
mein erster Post aus Alaska! Nachdem ich heute morgen erstmal schön ausgeschlafen, gefrühstückt und mich fertig gemacht habe stand schonmal was großes an: Jeremy & Dana, meine Gasteltern, hatte ich schon heute Nacht kennengelernt, als sie mich vom Flughafen abgeholt haben...Die kleine Reilly aber noch nicht. Als sie dann aus der Vorschule nach Hause kam hat sie mich soooooo lieb empfangen, sie ist ist so süß! Sie wollte direkt mit mir spielen und hat mir das Haus gezeigt, alle meine Bedenken waren direkt begraben. Dann haben wir uns auf den Weg zur Post gemacht und mein Paket abgeholt und dann wurde ich auch schon direkt mal das richtige Amerika erlebt: wir waren bei Costco, so ein Laden wo man wirklich ALLES kriegt: von Lebensmitteln (natürlich XXL), Kleidung, Technik bis Schmuck (Ringe für $60.000), einfach alles. Man verfällt leicht dem Kaufrausch und deswegen hatten wir auf dem Kassenbon auf einmal $300. Aber das sei hier wohl normal...   
Mein erster Eindruck von der Stadt und der Umgebung ist einfach atemberaubend, die Berge im HIntergrund, einfach mega schön! Fühl mich noch ein bisschen wie im Skiurlaub. Um halb fünf ist schon die Sonne untergegangen, an diese Zeiten muss ich mich noch gewöhnen. Es ist jetzt erst 18:00 Uhr und es kommt mir vor wie 10 Uhr oder so, weil es schon so früh dunkel wird. Mal sehen was die  nächsten Tage so bringen, kanns kaum erwarten!
 Ich hoffe, euch zu hause gehts auch allen gut, bis die Tage!



Der Ausblick auf Anchorage von meinem neuen zu Hause!

Mittwoch, 13. November 2013

New York City, Part Three

..ich mache es kurz:
Bin gerade die Tür reingekommen und einfach totmüde. Wir haben heute eine Stadtrundfahrt gemacht und dabei so einiges gesehen. Daran will ich euch gerne teilhaben lassen, deswegen versorge ich euch schonmal mit Bildern. Am beeindruckendsten fand ich das 9/11 Memorial, einfach atemberaubend!








9/11 Memorial

One World Trade Center  








Besser kann ein Tag ja nicht enden...

Manhattan Bridge


So, damit ist das Kapitel New York City schon fast abgeschlossen. Morgen Mittag beginnt die Reise hoch nach Alaska, ich bin total aufgeregt! Ich hatte hier eine unvergessliche Zeit, NY ist echt eine geile Stadt! Es war auf jeden Fall nicht das letzte Mal, dass ich hier war!